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Neurofeedback

Das Neurofeedback nach der Othmer-Methode

Was ist Neurofeedback?

Neurofeedback ist eine Form des Biofeedbacks.
Hierbei werden Gehirnwellen (EEG-Wellen) von einem Computersystem analysiert und in Form eines visuellen-akustischen Feedbacks wiedergegeben.
Im Prinzip ist es ein Lernprozess des Gehirns wobei die behandelnde Person nicht im eigentliche Sinne „mitlernen“ muss.
Mit Hilfe der operanten Konditionierung können zu hohe oder zu niedrige Erregungszustände weitestgehend angepasst und normalisiert werden.

Was ist die Othmer-Methode?

Das Othmer Neurofeedback Training basiert auf der Annahmen, dass das zentrale Nervensystem sich normalerweise innerhalb einer bestimmten Erregungskurve befindet.
Bei physischen oder psychischen Erkrankungen kann sich diese Erregungskurve verschieben, so dass sich das Gehirn innerhalb eines zu hohen oder zu niedrigen Erregungsniveaus befindet. Ziel ist es, den Erregungszustand des zentralen Nervensystems wieder zu normalisieren.

Wie sieht die Behandlung aus?

Zu Beginn der Behandlung findet ein ausführliches anamnestisches Gespräch statt, um die genaue Problematik zu evaluieren und gemeinsame Ziele festzulegen. Die Therapiemethode ist nicht schmerzhaft und wird meistens als sehr angenehm empfunden.
Eine Sitzung dauert in der Regel zwischen 30 und 60 Minuten.
Meist schlägt die Therapie bereits in den ersten 10 Sitzungen an. Bis sich jedoch der gewünschte Zustand stabilisiert, werden in der Regel 20 weitere Therapieeinheiten benötigt.

Neurofeedback kann bei medizinischer Indikation im Rahmen einer ergotherapeutischen Behandlung durchgeführt werden.
Neurofeedback wird angewandt bei:

  • Schlaganfall
  • Schädelhirntrauma
  • Epilepsie
  • Chronische Schmerzen
  • ADHS/ADS
  • Autismus
  • Schlafstörungen
  • Migräne
  • Tinnitus
  • Und vieles mehr … .
Therapieziel Neurofeedback:

Ziel ist es, den Erregungszustand des zentralen Nervensystems wieder zu normalisieren.

Neurofeedback wird u.a. angewandt bei:
Schlaganfall, Schädelhirntrauma, chronische Schmerzen, Epilepsie, ADHS/ADS u.v.m.

 

 

Im Hirn wird ein Lernprozess ausgelöst, ohne dass die behandelte Person nicht im eigentliche Sinne „mitlernen“ muss.